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Mobilität

    Lesedauer: 3 Minuten

    Eine der ersten Studien zum CO2-Fussabdruck der Zahnmedizin weist darauf hin, dass einer der größten Klimafaktoren einer Zahnarztpraxis der Pendelverkehr von MitarbeiterInnen und PatientInnen ist.

    Um die An- und Abreise deiner PatientInnen umweltfreundlicher zu gestalten, gibt es leider nicht allzu viel Spielraum, aber hier einige Denkanstöße: Bei einer Praxisneugründung solltest Du die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln berücksichtigen. Eine Ladestation für Elektrofahrzeuge direkt an den Parkplätzen der Praxis oder in unmittelbarer Nähe ist eine weitere Möglichkeit klimafreundlichen Verkehr zu unterstützen. Gibt es Fahrradständer?

    Die Einrichtung eines Bonusprogramms für PatientInnen, die nicht mit einem Verbrenner-Auto zur Praxis kommen ist auch denkbar, hat eine starke Signalwirkung nach außen und kann die eine oder den anderen zum Umstieg auf ein umweltfreundliches Verkehrsmittel bewegen. Das einfachste Mittel, um den CO2-Fußabdruck deiner PatientInnen zu reduzieren ist letztlich aber, die Anzahl ihrer Termine in der Praxis zu reduzieren. Hier ist ein gutes Terminmanagement entscheidend, bei dem viele Dinge in möglichst wenigen Sitzungen erledigt werden können. Hier noch einige Tipps, um Termine zu reduzieren:

    • Endodontische Behandlungen in einer (maximal zwei) Sitzungen fertigstellen
    • Zahnersatz oder Inlays chairside herstellen (z.B. mit CEREC) und beim gleichen Termin einsetzen
    • Beratungsgespräche telefonisch oder online durchführen (z.B. HKP-Besprechungen)
    • „Familien-Termine“ vergeben

    Der wichtigste Beitrag für umweltfreundliche „Mobilität“ ist natürlich den „eigenen“ Pendelverkehr der Zahnarztpraxis nachhaltig zu optimieren. Am besten für das Klima ist es zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, gefolgt vom ÖPNV und am schädlichsten ist das Fahren mit Auto oder Motorrad. Das Nutzen von Elektrofahrzeugen ist eine moderne und umweltfreundliche Alternative. Aber nur, wenn beim Laden Ökostrom aus erneuerbaren Quellen verwendet wird, ist ein E-Auto auch wirklich nachhaltig!

    Spreche deine MitarbeiterInnen auf das Thema an und gehe mit gutem Beispiel voraus. Mit dem Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit zu kommen ist nicht nur ein hervorragender Beitrag zum Klimaschutz, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Will sich einE deiner MitarbeiterInnen ein E-Bike kaufen? Prüfe die Möglichkeiten, es als Firmenfahrrad zu leasen oder gewähre der Person einen Zuschuss zum Gehalt, um verschiedene Steuervorteile zu nutzen.

    Ist der Arbeitsweg nicht mit dem Fahrrad machbar, bleiben noch Bus und Bahn als nachhaltige Verkehrsmittel. Auch hier hat es 2019 Änderungen im Steuerrecht gegeben, die für ArbeitgeberInnen, aber besonders für ArbeitnehmerInnen Vorteile mit sich bringen, wenn es um den Erwerb eines „Job-Tickets“ geht! Kontaktiere uns und wir beraten Dich!

    Geht es wirklich nicht anders, als mit dem Auto, bespreche im Team, ob es die Möglichkeit für Fahrgemeinschaften gibt…

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