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Unsere Philosophie

amema möchte die Zahnarztpraxis im Ganzen ökologisch nachhaltiger machen. Dabei sind uns diese drei Ziele am wichtigsten:

Wenn es um konkrete Produkte geht, folgen wir den Grundsätzen der „cradle-to-cradle“-Philosophie. Entscheidend ist für uns dabei die Abkehr von der heute beliebten und an vielen Stellen beschworenen „Öko-Effizienz“, bei der es nur um die Reduktion von Emissionen und Schadstoffen unter teilweise willkürlich gewählte Grenzwerte geht. Wir sehen in der Verkleinerung der Umwelteinflüsse „nur“ eine Zwischenlösung auf dem Weg hin zu einer Welt von Produkten, die quasi keinen relevanten Umwelteinfluss mehr haben oder so oft wiederverwendet werden können, sodass der Umwelteinfluss über die lange Verwendungszeit unerheblich wird. Dadurch können wir konsumieren und sogar verschwenderisch sein, ohne die Umwelt und unser Gewissen zu belasten. Ein Baum, der jedes Jahr seine Blätter abwirft und neu „produziert“ ist trotz dieser „Verschwendung“ ja auch nicht umweltschädlich. Im Gegenteil: seine Früchte sind Nahrung für Vögel, seine abgefallenen Blätter sind ein Versteck für Igel und die Überreste werden selbst wieder zu Nahrung für den Baum. Deshalb steht für uns der Grundsatz des „Reduzierens“ erst an letzter Stelle unserer „Zero-waste-Hirarchie“:

Eine herbstlicher Baum mit einem Vogelhaus
  1. Ein Produkt soll in der Art aufgebaut sein, dass es ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen besteht, vollständig biologisch abbaubar ist und während seines gesamten „Produktions- und Lebenszyklus“ keine Schadstoffe entstehen oder in die Umwelt gelangen. Weiterhin muss auch der Energieaufwand von Produktion, Transport und Entsorgung vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt sein.
  1. Lässt sich die erste Forderung nicht oder nur unzureichend erfüllen, soll ein Produkt so oft wie möglich zum gleichen oder zu weiteren Zwecken einsetzbar sein. Dabei ist die Haltbarkeit und damit die Anzahl der erneuten Verwendungen entscheidend, damit Rohstoffgewinnung, Produktion und Transport kaum noch ins Gewicht fallen. Trotzdem sind auch hier die Vermeidung von Schadstoffemissionen und der Einsatz von erneuerbaren Energien wichtig. Diese fallen aber durch die verringerte Produktions-Menge deutlich wenig ins Gewicht als bei Einwegprodukten.
  1. Ist die Wiederverwendung des Produkts nicht möglich oder die Aufbereitung zu schwierig, soll das Produkt aus möglichst wenigen, gut voneinander trennbaren Werkstoffen bestehen, die ohne Verlust der Materialqualität recycled werden können. Auch hier ist der Einsatz von erneuerbaren Energien zu beachten.
  1. Kann das Produkt auch nicht gut recycled werden, bleibt noch die Überlegung, vollständig auf das Produkt zu verzichten und eine völlig neue Alternative zu finden, die den Ansprüchen genügt.
  1. Kann man auf das Produkt nicht verzichten, bleibt nur die letzte Stufe der Hierarchie, die sogenannten „Ökoeffizienz“. Hier geht es darum ein Produkt so wenig wie möglich zu verwenden. Denn „ein wenig“ vom Schlechten ist auf Dauer immer noch Zuviel vom Schlechten und wird sich irgendwann zu einer nicht mehr annehmbaren Menge summieren.

Weitere Inspiration für unsere Empfehlungen zur Nachhaltigkeit beziehen wir z.B. aus den von der UN verfolgten „17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung“. Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur Umweltschutz, sondern auch soziale und wirschaftliche Gerechtigkeit. Ansätze hierzu finden wir zum Beispiel auch in der „Gemeinwohl-Ökonomie„.

Wir beachten Empfehlungen vom Umweltbundesamt, diversen Nachhaltigkeits-Portalen, wie Utopia, Naturschutzorganisationen, der Verbraucherzentrale und selbstverständlich der einschlägigen Fachgesellschaften der Zahnmedizin.

Alle Maßnahmen- und Produktempfehlungen im Bezug auf Hygiene unterliegen den strengen Qualitätsrichtlinien der BZAEK, der DAHZ und des VAH.

Der Schutz und die Gesundheit der PatientInnen und MitarbeiterInnen steht immer an erster Stelle und ist nicht verhandelbar.

Willst Du wissen, wie wir bei amema intern unsere nachhaltige Philosophie verfolgen? klicke hier!