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Einmal spülen bitte!

    Lesedauer: 4 Minuten

    Zum Ausspülen, als kleiner Abwurfbecher für die Abfälle bei der Behandlung oder um Zwischendurch einen Schluck zu trinken – Spülbecher werden in einer Zahnarztpraxis gebraucht!

    In Deutschland werden dabei jährlich zwischen 100 und 150 Mio. Einweg-Spülbecher benötigt 1. Fein säuberlich gestapelt und in Kartons verpackt entspricht das etwa 120 LKW-Ladungen 2. Klingt nach wenig? In der Entsorgung füllen sich dadurch ca. 1 Mio. Müllsäcke a 60 Liter, die zum größten Teil im Hausmüll entsorgt und damit in der Müllverbrennung landen! Das entspricht in etwa dem jährlichen Müllvolumen einer mittelgroßen Stadt, wie Halle (Westf.).

    Gängige Einwegbecher bestehen aus Polypropylen (PP), beschichtetem Papier oder neuerdings aus modernen Kunststoffen, die sogar auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden (z.B. „PLA“ aus Maisstärke). Auch wenn Papier und PLA in der Produktion kein Erdöl verbrauchen bleibt immer noch das Problem der Entsorgung. Das Recycling eines Bechers aus PP ist über den gelben Sack zwar theoretisch möglich, wird aber meist nicht durchgeführt. Mit Ausnahme von PET gibt es leider kaum Kunststoffe, die konsequent recycelt werden. PLA ist zwar genau wie PP vollständig wiederverwertbar, aber zum Aussortieren dieses noch seltenen Kunststoffs fehlt in der Müllsortierung die geeignete Technik. Deshalb erschweren die neuen Kunststoffe sogar die Mülltrennung! Beschichtete Papierbecher lassen sich hingegen überhaupt nicht recyceln und verbrauchen wertvolles Papier.

    Fazit:

    Einwegbecher sind nie umweltfreundlich, egal aus welchem Material sie bestehen! Das bestätigen auch bekannte Untersuchungen zum Thema Kaffeebecher.

    Die Lösung: Mehrwegbecher

    Da ein Spülbecher kein Medizinprodukt ist, kann er in einer Spülmaschine gereinigt und immer wieder eingesetzt werden. Auch des Spülen im Thermodesinfektor ist möglich, verbraucht aber etwa die doppelte Menge an Strom. Aus hygienischer Sicht ist es wichtig, dass die verwendeten Becher keine schwer zugänglichen Hohlräume besitzen. Aus diesem Grund, sind z.B. gängige Becher ungeeignet, die oben einen umgebogenen Rand aufweisen!

    Beim Material sind Glas oder Keramik durchaus sinnvoll und erfüllen in der Regel die hygienischen Anforderungen, landen aber erfahrungsgemäß schnell als Scherbenhaufen auf dem Boden. Eine unnötige Verletzungsgefahr. Becher aus Kunststoffen jeglicher Art haben oft den Nachteil, dass sie den thermischen Belastungen beim regelmäßigen Spülen auf Dauer nicht standhalten. Außerdem wirken sie optisch und haptisch oft etwas „billig“.

    Als Material der Wahl empfehlen wir von amema deshalb Edelstahl: Quasi ewig haltbar, zeitlos schick und zu 100% recyclingfähig!

    Mit 20-30 Bechern lässt sich der Bedarf einer durchschnittlichen Zahnarztpraxis dauerhaft decken. Das Spülen kostet wirtschaftlich gesehen in den meisten Fällen weniger als der Kauf von Einwegbechern und die Vorteile für die Umwelt sind offensichtlich. Auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren gerechnet, sparst Du ca. 5000 Einwegbecher (35 Müllsäcke). Durch die Verwendung von Mehrwegbechern ist auch für deine PatientInnen direkt sichtbar, dass du Dich mit Deiner Praxis für den Klimaschutz einsetzt. Spare Geld und Müll, zeige Dein Engagement und steig jetzt auf die richtigen Mehrwegbecher aus Edelstahl um!

    1 nach Behandlungszahlen der BZAEK und den KZVen geschätzt.

    2 berechnet für einen Sattelschlepper mit 60 m³ Ladevolumen und 20.000 Bechern pro m³.

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